• Ehrenurkunde der Welterbestadt Quedlinburg an Konrad Sutor verliehen
  • 93. Quedac Volleyturnier am 15. November 2019
  • 16. November 2019 - 19 Uhr - Bodelandhalle Pokalspiel Floorball
  • 7. Dezember 2019 - Badminton Pokalturnier
  • Eingliederung einer neuen Sparte in die TSG-Gemeinschaft: Reha-Sport

Projekte


Was hat die Marathon-Goldmedaille 1976 mit dem Waldlauf in Quedlinburg zu tun?


Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hatten der Vorsitzende der TSG GutsMuths 1860 Quedliunburg e.V. Konrad Sutor und die Abteilung Leichtathletik am Vorabend des 40. Quedlinburger Waldlaufes zu einem kleinen Empfang ins Rathaus der Welterbestadt geladen. Die Einladung angenommen hatten, neben dem Organisationskomitee und Vertretern der Hauptsponsoren, auch der stellvertretende Oberbürgermeister der Welterbestadt Quedlinburg Herr Wolfgang Scheller und Marathon-Legende Waldemar Cierpinski. Sowohl der Oberbürgermeister Frank Ruch als auch Waldemar Cierpinski treten als Schirmherren dieses Jubiläumslaufes auf.

Nachdem die Abteilungsleiterin der Abteilung Leichtathletik Diana Langanke die Eingeladenen begrüßte, übernahm Konrad Sutor das Wort. Mit ihm stand eine Person vor den Anwesenden, die den Lauf schon Jahrzehnte lang begleitet. Doch bevor in Erinnerungen geschwelgt wurde, nutze Konrad die Gelegenheit, um zwei langjährige Mitstreiter zu ehren.

Detlef Baeske wurde die Ehrennadel in Silber des Landesverbandes Leichtathletik überreicht. Detlef Baeske war Mitbegründer des Waldlaufes im Jahr 1979, damals noch unter Regie des Vereins Traktor Quedlinburg. Er ist seit über 30 Jahren Mitglied in der TSG und trotz dieser langen Zeit ein immer noch sehr engagiertes Mitglied.

Anke Schüller erhielt die Ehrennadel des Landessportbundes Sachsen-Anhalt in Silber für ihre fast 25jährige Tätigkeit als Finanzwartin der Abteilung Leichtathletik. Selbst ein Wegzug aus Quedlinburg hält sie von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nicht ab. Die Finanzen der Abteilung waren und sind immer korrekt!


Nach diesen Ehrungen ließ es sich Konrad nicht nehmen, auch noch mal der Stadt Quedlinburg, in Vertretung dem stellvertretenden Oberbürgermeister Wolfgang Scheller, für die jahrelange Unterstützung zu danken. Bezeichnendes Beispiel, so Konrad: „Ich bin heute Morgen schon mal die Strecke abgelaufen und habe meinen Augen nicht getraut. Der Hüttenweg so gerade, rechts und links der Rasen gemäht … ich glaubte, ich wäre im Park Sanssouci – Danke der Stadt für die tolle Vorbereitung der Strecke.“

Und nun endlich erfuhren alle Anwesenden auch etwas über die Geschichte des Waldlaufes. Detlef Baeske berichtete vom 12. Mai 1979 – dem Start des Waldlaufes. Damals ein Samstag – es regnete wie verrückt. Aber Detlef und seine Mitstreiter Jürgen Sibinski und Peter Raspe hielt das nicht ab! Gemeinsam mit 300 Läufern (darunter immerhin 40 weibliche!) gingen sie auf 25 km – laufend oder wandernd. Einer der ältesten Teilnehmer, er war 69, wünschte sich danach eine Wiederholung – und die gab es nun schon zum 39. Mal!

Konrad Sutor ergänzte noch, dass die TSG ja eigentlich 1990 einen Stadtlauf initiierte. Dieser wurde aber zu Gunsten des Waldlaufes 1999 wieder aufgegeben. Stattdessen erfolgte seit dem 21. Lauf alles unter Regie der TSG. Und noch eine Neuerung wurde eingeführt: Die Läufe erhielten bekannte Paten – Persönlichkeiten der Geschichte Quedlinburgs. Ein paar Jahre später dann die Idee von Konrad: auch für den bis dato als  Bambinilauf bekannten Lauf der Kindergartenkinder sollte ein Maskottchen her – der Quedel wurde geboren! Seit dem ist die Zahl der laufenden Kinder konstant hoch.



Aber warum eigentlich so ein Lauf in Quedlinburg? Detlef Baeske beschrieb die Zeit Mitte – Ende der 1970 Jahre als unheimlich laufbegeistert. Und ein Mann hatte seinen besonderen Anteil daran – Waldemar Cierpinski. Nach seinem Olympiasieg 1976 in Montreal boomte die Laufbewegung. Und wie stolz ist die TSG, diesen Mann als Schirmherren für den Waldlauf gewinnen zu können. Er erzählte bildhaft an diesem Abend von seinem Werdegang, dass nicht alles so lief, wie er es sich vorgestellt hatte, dass er aber nie die Flinte ins Korn warf. Seine Frau unterstütze ihn ständig. Welche Freude, als er 1976 den Olympiasieg als „Noname“ holte – und die gesamte DDR schaute fern – die meisten jedoch ungewollt, das sie auf das Olympia-Fußballendspiel Polen – DDR warteten. Danach war die Luft raus – Waldemar wollte die Laufschuhe an den Nagel hängen. Aber nachdem er nach Hause kam und Wäschekörbe voller Post da standen, machte er weiter. Und er schaffte das Unfassbare – ein zweiter Olympiasieg in Moskau 1980! Viele kleine Anekdoten gab Waldemar Cierpinski noch zum Besten und als Highlight holte er tatsächlich beide Goldmedaillen heraus und gab sie in die Runde.



Aber warum nun gerade Quedlinburg? Ganz einfach: schon in seiner aktiven Zeit trainierte er liebend gern rund um Quedlinburg – er liebt diese Natur! Nur diesen verdammten Knochenberg Richtung Westerhausen hat er schon damals gehasst. Mittlerweile verbringt er viel Zeit in dieser Gegend und überlegt, ganz in den Vorharz zu ziehen.

So vergingen die Stunden mit Erinnerungen, unterstützt durch alte Dokumente und Chroniken.



Ein sehr interessanter und aufschlussreicher Abend – und alle hoffen in 10 Jahren das  50. Jubiläum noch genau so fit und aktiv feiern zu können.



Mitgliederversammlung am 01.03.2019

Pünktlich um 19.00 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende und Geschäftsführer des TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg e.V. Konrad Sutor die 120 Anwesenden zur jährlichen Mitgliederversammlung im Sitzungssaal der Harzsparkasse. Neben Gästen wie dem Oberbürgermeister der Welterbestadt Quedlinburg Frank Ruch, dem Vorstandsmitglied der Harzsparkasse Pumpernelle und dem stellvertretenden Geschäftsführer des KSB Harz Thomas Trautmann wurden Ehrenmitglieder der TSG und Vertreter der neuen Reha-Abteilung willkommen geheißen.

Sicherlich wunderten sich einige Mitglieder, warum der Vorstand in grünen Leibchen auftrat. Dies war aber der Hinweis auf eine Kampagne gegen Menschenfeindlichkeit des Landessportbundes: „Sport vereint Sachsen-Anhalt“, an der sich natürlich auch die TSG GutsMuths beteiligt.

Die Präsentation des Rechenschaftsberichtes gestaltete Konrad dann etwas anders als die letzten Jahre. Er gab Themenvorschläge vor und die Anwesenden konnten entscheiden, was genauer beleuchtet werden sollte. So konnte in aufgelockerte Atmosphäre berichtet werden über die Entstehung der neuen Geschäftsstelle, über Finanzen oder Personalpolitik.

Den Finanzbericht übernahm in diesem Jahr die neue Schatzmeisterin Sybille Hoppe. Kurz und präzise konnte sie über Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2018 berichten. Der Kassenprüfer Wieland Liebusch konnte die Richtigkeit aller Zahlen bestätigen und schlug die Entlastung des Vorstandes vor. Die Entlastung wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung angenommen.

Ein Höhepunkt dann waren die Ehrungen und die Auswertung der Sportlerwahl.

Die TSG verlieh wertvolle Präsente an Regina Herrmann und Sigrun Schindler für ihre 50jährige Mitgliedschaft in der TSG. 

Für ihr außergewöhnliches Engagement erhielten Simone Müller, Julia Heitmann und Martin Jänichen die Ehrennadel der TSG in Silber und Siegrid Tasche die Ehrennadel der TSG in Gold.

Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Engagement von Lothar Mente wurden mit der GutsMuths-Keramik-Medaille gewürdigt und auch das „Urgestein der TSG Volleyballer“ Günter Brauer erhielt sie.

Thomas Trautmann übergab die Ehrennadel des KSB an die Abteilungsleiterin Tanzen Corina Ehrig für ihre „zielgerichtete, geduldige und erfolgreiche Verwirklichung ihrer künstlerischen Vision“ und an Dominik Albrecht, der maßgeblich mit an der erfolgreichen Fusionierung der Floorballabteilungen aus Harzgerode und Quedlinburg beteiligt war.

Die Ehrenmedaille des KSB wurde an Christian Schwarzer aus der Abteilung Wandern übergeben. Neben der Arbeit in der Abteilung verdankt die TSG GutsMuths ihm die gedruckte Vereinschronik von 1860 – 1990.

Die Ehrennadel des LSB in Silber erhielt Detlef Heinemann, der sowohl als „vorwärtstreibendes Mitglied im Vorstand“ als auch als Seniorenwart wirkt. Er übernimmt die jährliche Planung und Gestaltung der Seniorenweihnachtsfeier und sorgt bei Veranstaltungen, wie Seniorenpicknick und Vereinsfahrt für gute Laune.

Die Ehrennadel des Landesturnverbandes in Silber konnte Eva Tarnow verliehen werden. Sie ist seit 2004 Abteilungsleiterin der Abteilung Turnen / Gymnastik und lenkt die Geschicke von 380 Sportlerinnen und Sportlern in 20 Gruppen.

Ein weiterer Höhepunkt der Mitgliederversammlung war die Bekanntgabe und Ehrung der Sportlerin, des Sportlers, der Mannschaft, des Trainers und des GutsMuthser‘s der TSG 2018. Die Ergebnisse und Fotos dazu findet ihr hier.

Nach diesem Ehrungsmarathon wurde es noch einmal offiziell und der Haushaltsplan 2019 wurde vom Vorsitzenden Konrad Sutor vorgestellt. Er wurde mit 2 Gegenstimmen angenommen.

Am Ende ließ es sich auch unser OB Frank Ruch nicht nehmen, noch ein paar Worte zur Versammlung zu sagen. Dabei standen die Planung und der Bau des Freizeit- und Erholungszentrums im Mittelpunkt. Er betonte, dass dies auch ein Platz für alte (Schwimmen) und neue (z.B. Tennis) Abteilungen der TSG werden könnte.

Ganz am Ende gab es dann noch eine Überraschung für den Vorsitzenden selbst. Groß war das Erstaunen (er hat doch eigentlich alle Fäden in der Hand!), als ihn Susi Jonneck auf seinen Platz schickte und sie ans Rednerpult trat. Die Laudatio, die sie dann vortrug, war eigentlich anlässlich der Übergabe der Ehrenurkunde der Welterbestadt Quedlinburg entstanden. Nun erfüllte sie ihren Zweck – der Vorstand beschloss einstimmig Konrad Sutor in den Stand eines Ehrenmitgliedes der TSG GutsMuths zu erheben. Sichtlich gerührt übernahm Konrad die Urkunde samt goldenem Ausweis und die gerahmte Laudatio. In seinen Schlussworten bedankte er sich bei allen Mitgliedern, dem Vorstand und allen Helfern – denn allein wären solche Leistungen nicht möglich.

Auch diese Mitgliederversammlung zeigte auf, wo der Verein steht, welche Stärken er hat, wo es aber auch noch dran zu arbeiten gilt. Es ist zu hoffen, dass auch in diesem Jahr der Verein wächst und gedeiht und die Mitglieder dem Leitspruch von GutsMuths gerecht werden: „Nicht wurzeln, wo wir stehen – nein, weiterschreiten!“


GutsMuths-Turnhalle


Die GutsMuths-Turnhalle in der Turnstraße ist die zweitälteste Turnhalle der Stadt. Seit 2015 hat die TSG  die Vereinssporthalle im Rahmen eines Betriebsführungs-vertrages übernommen. Die Stadt bleibt weiterhin Eigentümer der Halle. Für den Sportbetrieb bekommt die TSG von der Stadt 90 % der Kosten überwiesen. Es wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt, für die die TSG Fördermittel beantragte.

Die TSG ist für die Nutzung und Belegung der Halle verantwortlich. Neben den Abteilungen der TSG sind auch andere Vereine Nutzer von Hallenzeiten.  

   

 Quedel-Lauf:

Jedes Jahr findet der beliebte Quedlinburger Waldlauf unter der Schirmherrschaft des Bürgermeiters, Herrn F. Ruch, statt. 

Schaut auch unter: 

https://www.leichtathletik-quedlinburg.de/



Kooperationen: 

Die TSG unterhält Kooperationen zu folgenden Partnern:


Schulen:

Neustädter Grundschule

Süderstadt Grundschule

Markt Grundschule

Grundschule am Heinrichsplatz

Bosse Schule

GutsMuths Gymnasium


andere Kindereinrichtungen:

Kinderheim Gernrode

Kindersportbeirat, bestehend aus Mitgliedern der Kindereinrichtungen der Stadt Quedlinburg

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