• Sei bewegt, sei vereint, sei GutsMuths !

Historisches

Vereinschronik


Die Vereinschronik kann mithilfe des nachfolgenden Links im pdf-Format herunter geladen werden. Dank der Sportfreunde Christian Schwarzer und Wieland Liebusch ist eine umfangreiche Dokumentation entstanden, die den Leser in frühere Zeiten zurückversetzt.


Vollständige Vereinschronik 2010 (23,4 MB)




Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839)


„So laßt uns den Körper üben!  Ohne ihn dächten wir nichts; er ist die Maschine, auf der wir die luftigen Fäden der Gedanken weben“ (J. C. F. GutsMuths)


Johann Christoph Friedrich GutsMuths (1759-1839) schuf ein modernes, international anerkanntes System der Körpererziehung. 

Körperliche Bewegung  bezeichnete er als "einzige Universalmedizin" und war darin seinen Schülern ein Vorbild.


Die Schüler sollten ganzheitlich eine körperliche und geistige Erziehung erfahren und dabei eigenverantwortlich, freudbetont, spielerisch sowie praxisorientiert arbeiten.


Er verbreitete das Interesse an pädagogischen Problemen in der Öffentlichkeit.


GutsMuths fasste den Gegenstand des Geografieunterrichts neu und vermittelte diesen durch eine neue Methodik, indem er Zusammenhänge zwischen Landschaft, Klima, Vegetation sowie gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Faktoren verdeutlichte.


Historische Persönlichkeiten, wie der Geograph Carl Ritter (1779-1859), der Pädagoge Friedrich Adolph Wilhelm Diesetrweg 1790-1866) sowie Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) bauten ihre Theorien auf seinen Erkenntnissen, Methoden, Anregungen und Lehrsätzen auf. 



Eckdaten unserer Vereinsgeschichte


16. Sept. 1860: Gründung des Männer-Turn-Verein (MTV) Quedlinburg in Pirrmanns Lokal (jetzt Adelheidstraße 1). Die 15 Mitglieder wählten H. C. Huch zum 1. Vorsteher (bis 1901). Ende 1860 gehörten 49 Turner zum Verein. 


10. Mai 1862: Neben Turnen und Gesang wird auch eine Fechtriege eingerichtet. 

Seit dieser Zeit ist der Verein auch im Löschwesen engagiert.


12. Okt. 1868: Bildung einer Altersriege;

1872 Spielmannszug umfasste je 6 Pfeifer und Trommler


1876 – 1882: Gründung weiterer Turnvereine in und um Quedlinburg, Faustball und Schlagball waren als Mannschaftsspiele beliebt


8. März 1885: Anläßlich des 25. Stiftungsfestes nimmt der Verein den Namen Gutsmuths - Turn - Verein (später: GutsMuths) an.


9. Januar 1897: Bildung einer Damen – Abteilung mit 28 Frauen


15. Mai 1904: Weihe unserer heutigen Traditionsfahne.

20. Mai 1904: Weihe des GutsMuths - Ritter - Denkmals.


Zum 50. Jubiläum 1910 hatte der Verein 270 Mitglieder, davon bereits 70 „Jünglinge“. Eine Gliederung nach Sportarten war nicht üblich.


17. Juni 1933: Zusammenschluss der vier bürgerl. Vereine von Quedlinburg:

GutsMuths-Turn-Verein Quedlinburg, Turnverein Friesen Quedlinburg, Kaufmännischer Turnverein Quedlinburg und Frauenturnschule Behrens Qeudlinburg zur Turngemeinde GutsMuths 1860 e.V. Vorausgegangen war das Verbot aller Arbeiter-Sportvereine.


Durch die neuen Vereine und die Vorbereitung auf die Olympiade in Deutschland kam es zur Herausbildung von besonderen Abteilungen wie Geräteturnen, Schwimmen (bis 1938) und Leichtathletik


Mai 1945: dauerhafte Wiederaufnahme des gemeinsamen Übungsbetriebes durch Vereinsmitglieder, obwohl ab 10.10. alle alten Vereine aufgelöst wurden.


Am 1. Mai 1949 gab es das erste Sportfest nach dem Krieg. Erst danach durften regionale Vereine im Kreis neu gebildet werden.


25.November 1949 Gründung der BSG „Einheit“ Quedlinburg. Die ehemaligen GutsMuthser Turner wurden Mitglieder. 

Dezember 1950: Gründung der BSG „Traktor“ Quedlinburg. Hier traten die ehemaligen GutsMuthser Leichtathleten ein.


2. April 1966: Gründung des Vereins „Turngemeinschaft GutsMuths Quedlinburg“ mit 59 Mitgliedern durch Abspaltung der Turner aus der BSG Motor Quedlinburg. Vorsitzender wurde Otto Leköny (bis 1974).


25. Mai 1981: Zusammenschluss der Vereine „Turngemeinschaft GutsMuths Quedlinburg“ mit der Sportgemeinschaft „Pädagogik Quedlinburg“ zum neuen Verein

„Turn- und Sport-Gemeinschaft GutsMuths Quedlinburg“.

Vorsitzender wurde Jochen Bille (bis Okt. 1989).


Die allgemeinen Sportgruppen erhielten großen Zulauf und spezialisierten sich zu Abteilungen: Turnen und Gymnastik, Volleyball, Wandern, asiatische Kampfkunst,


19. Mai 1989: nationale Gedenkfeier anläßlich des 150. Todestages von

Johann Christoph Friedrich GutsMuths in Quedlinburg.


20. August 1990 Die veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse nach der Wende machten auch Veränderungen im Sportverein erforderlich. Die Mitgliederversammlung beschloss eine neue Satzung für die „TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg e.V.“ und wählte einen neuen Vorstand (Vors.: Konrad Sutor).


Zu den bisherigen Sportarten kamen neue hinzu: Taekwon-Do, Basketball, Badminton, Unihockey und Inline Skating, vorübergehend auch Montainbike. Auch ganze Sportgemeinschaften fanden in der TSG GutsMuths eine neue Heimstätte. Diese bilden die Abteilungen: Tanzen, Schach und Schwimmen.


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